Technische Daten von Case IH-Mähdreschern

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Die Geschichte der Mähdrescher Case IH

Die Geschichte der Case-IH-Mähdrescher vereint das Erbe zweier Pioniere der landwirtschaftlichen Mechanisierung: des 1842 gegründeten Unternehmens J. I. Case und der Firma McCormick, die später Teil von International Harvester wurde. Den entscheidenden Durchbruch brachte 1977 die Einführung der Axial-Flow-Mähdrescher 1440 und 1460. Anstelle einer herkömmlichen Dreschtrommel und von Schüttlern kam ein einzelner, längs angeordneter Rotor zum Einsatz, der sowohl das Dreschen als auch die Kornabscheidung übernahm. Diese Lösung vereinfachte die Konstruktion, verringerte Kornverluste und Beschädigungen und ermöglichte eine leistungsfähige Ernte in unterschiedlichen Kulturen. 1979 wurden die Modelle 1440 und 1460 auf der SIMA offiziell auf dem europäischen Markt vorgestellt. Nach der Zusammenführung des Erbes von Case und International Harvester entstand 1985 die Marke Case IH. Die nachfolgenden Axial-Flow-Generationen erhielten leistungsstärkere Motoren, größere Korntanks, komfortablere Kabinen und Systeme für die Präzisionslandwirtschaft. Moderne Mähdrescher nutzen automatische Maschineneinstellungen, Satellitennavigation, Telematik und Ertragsüberwachung, behalten dabei jedoch das charakteristische Einrotor-Dreschsystem bei.